Ob vertikales Mountainbiken, extremes Bouldern oder einfach Globetrottern durch die Welt. Egal wohin es die Extrem-Sportler zieht, eine Kamera ist immer dabei. Mit den „Antipasti“-Videos wirft Filmfest St. Anton einen kleinen Blick auf die großen Errungenschaften der Mitwirkenden.

 

Wer sich noch nicht mit dem Begriff Vertriden befasst hat, bekommt jetzt die Gelegenheit dazu. Das Filmfest St. Anton wirft einen Blick auf diese Sportart, indem es um das Mountainbiken im steilen und hochalpinen Gelände geht. Noch vertikaler geht es in „Climbing the Nose“ zu: Die bekannteste Bigwall-Route der Welt soll erklettert werden – Jorg Verhoeven nimmt sie ins Visier. Aus dem Blickfeld verschwindet dagegen Extrem-Boulder Bernd Zangerl als er sich für einige Monate in ein indisches Dorf im Himalaya zurückzieht – „Shangri La“ erzählt auch über dieses Erlebnis Zangerls.

 

Antipasti #1 – Vertriders

In „Cedarwood Trails“ geht es laut Aussage von Sylvia Leimgruber um „Land, Leute, Radlfahren“. Axel Kreuter,  Leimgrubers Co-Radler, erzählt von „der Suche nach neuen Trails in Malawi“. Doch dann wie der Vertrider schildert, führen die Wege die beiden in eine ganz andere Richtung: „Cedarwood Trails“ berichtet über das Aussterben der Zederbäume auf einen Berg im afrikanischen Malawi. Die Abholzung ist eine Folge von „Unterbeschäftigung, Armut und Überbevölkerung“. Es ist die Not der Menschen, die sie zur Baumrodung drängt und woran ein ganzes ökologisches System zugrunde geht.

 

 

Antipasti #2 – Katha & Jorg

Jorg Verhoeven, begeisterter Klavierspieler und ein noch enthusiastischerer Extrem-Kletterer hat es auf The Nose abgesehen, die sich am El Capitan befindet. Der El Capitan, auch El Cap genannt, ist ein Felsvorsprung im kalifornischen Yosemite-Nationalpark. Dessen steilste Linie wird The Nose genannt und gilt als die bekannteste Bigwall-Route der Welt. Verhoeven scheint einen guten Riecher dafür zu haben und begeht den steilen Aufstieg angeseilt an. Unterstützt wird er dabei von Katha Saurwein, die ihm mit Rat, Unterstützung und einer Bleibe zum Übernachten zur Seite steht.

Antipasti // Bernd Zangerl

Für Bernd Zangerl ist „Shangri La“ das Produkt einer unglaublichen Zeit. Dahinter steckt für ihn „viel Arbeit, viel Aufwand, viel Zeit“, die er auch in sein persönliches Kletter-Training investiert. „Also da war i so fit wie noch nie in meinem Leben“, so der Boulderer. Über Nacht sei das alles passiert als er als unbekannter Tiroler plötzlich im Rampenlicht steht. Nach mehr als 15-jähriger Klettererfahrung gönnt sich Zangerl einen dokumentarischen Rückblick in sein Wirken und Schaffen als Boulderer und Globetrotter. Einige Monate verbringt Zangerl auch in einem indischen Bergdorf – das für ihn zu einer zweiten Heimat geworden ist.

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