Naturns/Wien – Bergsteiger-Legende und Museen-Gründer Reinhold Messner hat eine neue Leidenschaft entdeckt. Der 71-jährige will die Hochland-Regionen der Erde als Filmschaffender wieder entdecken.

In der aktuellen Ausgabe der Wochen-Zeitschrift „News“ möchte er sein neuestes Projekt mit dem vielklingenden Namen „Heiliger Berg“ auch als Regisseur realisieren. Als Museums-Besitzer möchte Messner sich die Ausstrahlungsrechte frei halten, um sie auch bei seinen Ausstellungen zu zeigen. Die Finanzierung steht: Als einer von vielen Partnern ist auch „ServusTV“ am Projekt beteiligt.

Für den Südtiroler mit einer Wiener Mutter ist die Filmemacherei eine Sache, die er „in den nächsten fünf bis zehn Jahren abgeschlossen haben“ möchte. „Weil ich erstens merke, dass ich dann nicht mehr die physische Kraft haben werde“, so der erste Bezwinger aller 14 Achttausender. Zudem befürchtet Messner, dass dann „auch nicht mehr die Konzentration und das Können“ vorhanden sein werde, erklärt der Ex-Politiker der Südtiroler Grünen.

Dokumentarische Erfahrung konnte Messner sich über die Jahre als Gastgeber und Präsentator bei verschiedensten Doku-Projekten und TV-Arbeiten sammeln. So beispielsweise auch zur Doku „Messner“ von Andreas Nickel aus dem Jahr 2012, die den Werdegang Messners zur Bergsteiger-Ikone aufzeichnet.

Ein weiteres Projekt an dem der Bergfex, laut „News“, großes Interesse hegt, ist die filmische Zusammenarbeit mit Gerlinde Kaltenbrunner. Die österreichische Bergsteigerin fasziniert Messner: Laut seiner Aussage sind Frauen „viel härter als Männer, wenn sie in Konkurrenz stehen“. Diese Geschichte reizt Messner so sehr, dass er darüber „sofort mit Frau Kaltenbrunner einen Film machen“ würde.

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