St. Anton/Wien – Mit der Preisverleihung am Samstag ist das 22. Filmfest St. Anton über die Bühnen gegangen. Den Hauptgewinn konnte die Vertrider-Dokumentation „Cedarwood Trails“ von Hannes Mair entgegen nehmen. Als Publikums-Gewinnerfilm wurde „Eclipse“ von Anthony Bonello zum Siegerstreifen prämiert.

Beide Dokumentationen mit einer Länge von jeweils 32 Minuten greifen spezielle Themen auf, die den Bergsport- und Abenteuerfilm neu bewerten. Ob im afrikanischen Malawi oder im skandinavischen Spitzbergen – bei näherer Betrachtung wird ersichtlich warum diese Dokus gewonnen haben.

„Cedarwood Trails“ zeigt die Reise der Mountainbiker und Vertrider Axel Kreuter und Sylvia Leimgruber zum Mount Mulanje. Der höchste Berg im südostafrikanischen Malawi bietet für das Biker-Duo nicht nur außergewöhnliche Trails. Er ist auch ein Beispiel dafür, wie der Mulanje für seine wertvollen Zedernhölzer illegal abgewirtschaftet wird.

Ein ganz besonderes Ski-Abenteuer zeigt „Eclipse“ in dem es um eine einmalige Sonnenfinsternis im norwegischen Spitzbergen geht. Die Wintersportler und Filmemacher machen sich im Herbst 2015 auf die Reise in den Norden mit dem Ziel: „Ein Foto eines Freeriders zu machen, der vor der verdeckten Sonne einen Hang befährt.“ Ob sie die „Eclipse“ einfangen können, bleibt bis zuletzt offen.

Seit 1995 zählt das Filmfest St. Anton zu einem beliebten Veranstaltungsort der internationalen Bergsport- und Abenteuerfilm-Szene. Die 23. Ausgabe wird im kommenden Jahr, voraussichtlich wieder Ende August stattfinden.

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