Kitzbühel/Wien – Am Samstag ist die vierte Ausgabe des Filmfestival Kitzbühel mit einem Grande Finale zu Ende gegangen.

© Johannes Kogler

Die Festival-Jury kürte den Spielfilm „Mother“ zur Siegerproduktion in der Kategorie „Spielfilm“. Der Preis für den besten Dokumentarfilm ging an „Raving Iran“ während in der neuen Kategorie „Winter Sportshorts“ Ben Sturgulewskis „Snowflake“ prämiert wurde. In der Kategorie „Kurzfilm“ konnte „Lightingface“ von Brian Petsos sowie „Where to, Miss“ von Manuela Bastian überzeugen.

© Phillip Wagner

Die Auszeichnung für den Österreichischen Nachwuchspreis überreichte der Jury-Vorsitzende Michael von Wolkenstein an Albert Meisls Kurzfilm „Die Last der Erinnerung“. Spielfilm-Siegerin und Produzentin Aet Laigu bedankte sich bei der Jury vor 200 Gästen und nahm den Applaus der Anwesenden entgegen.  Gewürdigt wurde „Mother“ für die „unausweichliche Authentizität, die starken Charaktere“ sowie für „die vielschichtige Hauptfigur und das stringente Drehbuch“. Im Gespräch mit Filmfestival Kitzbühel beschreibt Laigu „Mother“ als einen „schnellen und perfekten“ Film, der innerhalb eines halben Jahres realisiert wurde. Aufmerksame Zuseher werden in dem Streifen einige Bezüge zu „Fargo“, dem US-Kultfilm der Coen-Brüder erkennen, so die Produzentin.

Film- und Fernsehschauspielerin Konstanze Breitebner würdigte „Raving Iran“ von Susanne Regina Meures für seine „stringente Dramaturgie“. Besondere Erwähnung bekam der Dokumentarfilm auch für die Bildgestaltung und Erzählweise. „Eine gelungene Arbeit!“, so Breitebner. Für die „skurille Erzählweise, Bildgestaltung und die Darstellung eines lebenseinschneidenden Ereignisses“ wurde „Lightingface“ von Petsos geehrt. Dessen Kategorie-Kollegin Bastian konnte mit „Where to, Miss?“ das Publikum und die Jury „mit der einfühlsamen Erzählung einer jungen indischen Frau“ überzeugen.

© Phillip Wagner

Für einen Höhepunkt des Galaabends sorgte der Auftritt von Klaus Doldinger, der als Filmkomponist uns Saxophinist einige Stücke seiner bekannten Soundtracks zum besten gab. Darunter musikalische Highlights aus Kultfilmen wie „Das Boot“ oder „Die unendliche Geschichte“.

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