Oslo – Mit dem siebenten Teil der Harry Hole-Romanreihe zeigt Hollywood den Einstand der Romanfigur. Die Bücherreihe aus der Feder des norwegischen Bestseller-Autoren Jo Nesbø zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kriminalreihen der skandinavischen Literatur.

Regisseur Tomas Alfredson zeigt Michael Fassbender („Prometheus – Dunkle Zeichen“) in der Rolle des polizeilichen Ermittlers und Alkoholikers Hole. Mit einer Kollegin, gespielt von Rebecca Ferguson („Mission Impossible: Rogue Nation“), geht Hole in den Bergen Norwegens einem Fall nach, der Jahrzehnte zurück liegt. Dabei jagen die Kriminalisten einen Serienmörder, der sich als der titelgebende Schneemann bezeichnet und auf bizarre Mordmethoden zurück greift.

Der Schwede Alfredson, der bereits den Coming-of-Age-Thriller „So finster die Nacht“ in Szene setzte, zeigt das Gebirge in der norwegischen Wildnis als einen übermächtigen Gegner. Hole muss sich nicht gegen die Berge behaupten aber sie dienen dem titelgebenden Antagonisten als ideales Refugium und Versteck. Der allgegenwärtige Schnee verdeutlicht zudem den Eindruck, dass es kein Entrinnen aus dieser Landschaft und dessen Klima gibt.

„Er beobachtet uns die ganze Zeit, baut Schneemänner, schneidet Dinge in kleine Stücke. Er provoziert uns.“, fasst Hole das blutige Wirken seines Gegners zusammen. Trotzdem bleibt auch er bis zum Ende ratlos wie er dem Schneeman das Handwerk legen kann.

In den heimischen Kinos startet der britisch-skandinavische Thriller in weiteren Rollen mit Charlotte Gainsbourg („Melancholia“), Val Kilmer („Mindhunters“) und J.K. Simmons („Whiplash“) im Oktober.

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